Informationen zum Corona-Virus

Ihre Rehabilitation
während der Corona-Zeit
– Was jetzt wichtig ist

Die Entwicklungen zur Ausbreitung des Corona-Virus nehmen wir ernst. Sicher informieren auch Sie sich stetig über mögliche Ansteckungsrisiken bei Sars-CoV-2 und deren Vermeidung. Möglicherweise sind Sie durch die aktuelle Lage verunsichert. Wir haben frühzeitig umfassende Maßnahmen eingeleitet, um die Gesundheit aller uns anvertrauten Menschen zu schützen. Denn sie steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Die Michels Kliniken sind standortübergreifend in Sachsen, Brandenburg, Berlin und Bad Harzburg wichtige Nachversorger für eine Vielzahl an Akutkrankenhäusern. Unsere Rehabilitation zielt darauf, Krankheitsfolgen abzubauen und Patienten wieder ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Rehabilitation hat eine große gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Für viele Menschen ist sie Bedingung für die nachhaltige Rückgewinnung von Lebensqualität und für die gesellschaftliche Integration betroffener Menschen. Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, sollte sie nicht aufgeschoben werden.

Das Corona-Virus

Abhängig vom eigenen Gesundheitszustand kann eine Infektion mit dem Corona-Virus völlig symptomfrei, wie eine leichte Erkältung oder – in seltenen Fällen – wie eine Lungenentzündung auftreten. Übertragen wird es über die sogenannte Tröpfcheninfektion, etwa über das Niesen oder das Übertragen der Viren auf Oberflächen. Effektive Hygienemaßnahmen unterbrechen die Infektionskette. Hinweise dazu finden Sie hier. Bis zu 14 Tage dauert die Inkubationszeit. Innerhalb dieser Zeit kann das Virus übertragen werden, ohne dass Betroffene von ihrer Krankheit wissen. Auch nach Ausbruch der Krankheit zeigen viele Betroffene nur schwache Symptome – in Zahlen gesprochen sind das rund 80 Prozent der infizierten Menschen. Das Risiko einer schwer verlaufenden Erkrankung steigt mit den Vorerkrankungen, einem schwachen Immunsystem oder einem höheren Lebensalter. Weiterführende Informationen können Sie hier abrufen. Gern können Sie sich mit Ihren Fragen zudem an unser Personal wenden.

Findet Ihre Reha statt?

Die Reha-Maßnahmen finden in den Michels Kliniken weiterhin unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen zu Ihrem eigenen Schutz statt. Um Krankheitsfolgen abzubauen und Patienten wieder ein selbstbestimmtes Leben wirkungsvoll und zeitnah zu ermöglichen, muss die Rehabilitation so rasch wie möglich nach dem Eintritt der akuten Erkrankung beginnen. Sie darf nicht aufgeschoben werden. Je früher sie beginnt, umso größer ist ihr funktioneller Nutzen für Betroffene.

Wir können auf eine lange Erfahrung mit infektanfälligen Rehabilitanden zurückblicken. Unser Hygienemanagement ist wissenschaftlich fundiert und wird erfolgreich umgesetzt. Jede Einrichtung verfügt über ausgebildetes und erfahrenes Hygienefachpersonal. Es gibt klare Pläne zum Verhalten, aber auch zur Behandlung und Zusammenarbeit mit Akutkliniken oder Laboren. Eine mögliche Quarantäne/Isolation ist abgesichert.

Welche Maßnahmen haben wir zu Ihrem Schutz getroffen?

Standortübergreifend haben wir uns bereits mit dem ersten Auftreten des Virus auf eine Pandemie vorbereitet. Pandemiepläne wurden erstellt, Wegekonzepte erarbeitet, um ein Überschneiden von Mitarbeitern und Patienten unterschiedlicher Häuser und Einrichtungen zu verhindern.
Unsere Mitarbeiter sind in speziell auf das Corona-Virus ausgerichteten Informationsveranstaltungen durch Chefärzte und Fachpersonal, etwa unsere Hygienefachkräfte, an allen Standorten zum Umgang mit Sars-CoV-2 sensibilisiert und detailliert unterwiesen worden. Es gibt klar definierte Meldeketten, um einen schnellen und effektiven Informationsaustausch zu garantieren und frühzeitig Ansteckungen entgegenzuwirken und sie zu verhindern. Die Chefärztinnen und Chefärzte sowie unsere hygienebeauftragten Ärzte stehen unmittelbar mit den Gesundheitsämtern in Kontakt. Zudem werden regelmäßig eine Vielzahl an Tests vorgenommen, um konsequent und ohne Zeitverzug handeln zu können. Eine mögliche Quarantäne/Isolation ist grundsätzlich abgesichert und findet bereits bei anfänglichem Verdacht statt. Darüber hinaus werden alle aktuellen Informationen aus dem Robert-Koch-Institut (RKI) beachtet. Erkenntnisse, Handlungsempfehlungen und sich daraus ergebende Maßnahmen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsämter finden Eingang in unseren Klinikalltag und werden kontinuierlich der Lage angepasst.

Wir können auf eine lange Erfahrung mit infektanfälligen Rehabilitanden zurückblicken. Unser Hygienemanagement ist wissenschaftlich fundiert und wird erfolgreich umgesetzt. Wir haben unsere Maßnahmen intensiviert. So gibt es etwa eine verstärkte Desinfektion oder auch eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. In unseren Rehabilitationseinrichtungen werden ausschließlich hochwertige Materialien in der alltäglichen Arbeit eingesetzt – vom Hygienemittel bis hin zur Schutzkleidung. Jede Einrichtung verfügt über ausgebildetes und erfahrenes Hygienefachpersonal. Es gibt klare Pläne zum Verhalten, aber auch zur Behandlung und Zusammenarbeit mit Akutkliniken oder Laboren.

Ich werde in der Klinik abgestrichen: Muss ich meinen Corona-Test selbst bezahlen?

Zur Sicherheit aller führen wir bei Neuaufnahmen von Patienten grundsätzlich Abstriche zum Test auf Sars-CoV-2 durch. Auch während des Reha-Aufenthaltes könnten weitere Testungen möglich sein. Die Corona-Tests bezahlen Sie nicht selbst.

Werden mir Schutzmaterialien während der Rehabilitation gestellt?

Wir stellen Ihnen zur Umsetzung der sogenannten „Maskenpflicht“ in unsere Kliniken einen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie überall ausreichend Desinfektionsmittel und andere Hygieneartikel. Besonders wichtig ist die Handhygiene. Bitte desinfizieren Sie sich die Hände deshalb beim Betreten der Klinik, vor und nach allen Rehabilitationsmaßnahmen sowie beim Aufsuchen und Verlassen des Patientenrestaurants. Achten Sie ebenfalls auf eine Desinfektion nach WC-Besuchen oder nach der Nutzung eines Taschentuchs, nach dem Niesen oder Husten. Bitte beachten Sie unbedingt die allgemeinen Hinweise zur Hygiene, mit denen Sie sich und andere schützen. Achten Sie auf sich und andere – sind Symptome erkennbar, die auf eine Infektion mit dem Corona-Virus hindeuten könnten, sprechen Sie unverzüglich das Personal an.

Bin ich auch noch sicher, wenn neue Patienten anreisen?

Die Sicherheit und der Schutz unserer Patienten und unseres Personals sind in unserer alltäglichen Arbeit die wichtigste Verantwortung, die wir tragen. Rehabilitanden werden vor der Anreise auf Kontakte mit Risikopatienten oder nach Symptomen, die einen möglichen Rückschluss auf eine Covid-Erkrankung zulassen, befragt. Sofern ein mögliches Risiko vorliegt, wird die Reha-Maßnahme verschoben. Werden neue Patienten aufgenommen, erfolgt eine umfassende Untersuchung sowie eine erneute Befragung. Darüber hinaus wird jeder neue Patient auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet und zunächst bis zum Testergebnis isoliert. Ihre eigentliche Reha findet erst statt, wenn Sie sich zweifelsfrei nicht mit Sars-CoV-2 infiziert haben.

Was passiert, wenn eine Person während der Reha positiv auf Corona getestet wird?

Wir behalten uns jederzeit neue Tests bei Patienten vor. Sollte sich eine positive Infektion herausstellen, ist uns die Sicherheit aller am wichtigsten. Betroffene werden sofort unter Quarantäne gestellt und haben keinen weiteren Kontakt mit Mitmenschen – außer speziell dazu geschultem Personal in voller Schutzausrüstung. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werden Kontakte festgestellt und ebenfalls vorsorglich isoliert sowie mitunter mehrfach getestet, um Risiken und Übertragungen auszuschließen. Im Zweifel erfolgt in Absprache mit Betroffenen eine Überstellung in die häusliche Quarantäne oder in mit uns eng zusammenarbeitenden Krankenhäuser.

Können Sie Besucher während der Reha empfangen?

Zu Ihrem Schutz, zum Schutz Ihrer Angehörigen und unserer Mitarbeiter möchten wir um Ihr Verständnis bitten, dass Besuche in den Michels Kliniken und Therapiezentren gegenwärtig nicht möglich sind. Diese Einschränkung gilt bereits seit dem 15. März 2020. Wir möchten damit Risiken einer Infektion bzw. eine Ansteckung vermeiden. Bitte beachten Sie ebenfalls, dass ein Treffen außerhalb mit Ihren Angehörigen nicht nur Sie, sondern auch unsere Mitarbeiter und weitere Rehabilitanden gefährdet. Unsere Bitte ist daher: Lassen Sie Vernunft walten, konzentrieren Sie sich ganz auf Ihre Gesundheit und die Rehabilitation. Lernen Sie Menschen kennen, die Gleiches mit Ihnen teilen. Angehörige können Sie beispielsweise per Videochat oder Telefon erreichen und sie so weiter an Ihrem Leben teilhaben lassen.

Ich möchte zur Reha, aber nur mit Begleitperson. Ist das möglich?

Ich möchte zur Reha, aber nur mit Begleitperson. Ist das möglich?

In den Michels Kliniken bieten wir grundsätzlich die Möglichkeit, Begleitpersonen über den gesamten Zeitraum der Rehabilitation mit aufzunehmen. In der aktuellen Situation sind jedoch besondere Sicherheitsmaßnahmen notwendig. Über die Unterbringung, die Versorgung und auch über die Möglichkeiten der Reha-Begleitung informiert Sie gern unser Team der Patientenaufnahme.

Reha während der Corona-Entwicklungen: Muss ich mich während der Maßnahmen einschränken?

Wir möchten Ihnen die bestmögliche Behandlung während der Rehabilitation bieten. Dazu gehört auch das von uns geschaffene, erholsame Ambiente, um sich wohlzufühlen. So sind die stationären Michels Kliniken etwa in klassische Naherholungsgebiete eingebettet. Sofern mit dem Gesundheitsamt keine anderen Vorgaben abgestimmt, etwa in Bad Harzburg, können Sie diese Möglichkeiten etwa für Spaziergänge nutzen. Es gilt jedoch die Abstandswahrung von mindestens 1,5 Meter. Außerdem beachten Sie bitte die Ansammlungsbeschränkungen von höchstens zwei Personen. Zum Schutze aller bitten wir Sie, sämtliche Risikokontakte zu vermeiden.

Wochenendausflüge mit Übernachtungen: Darf ich nach Hause fahren?

Während der Rehabilitation sind Wochenendfahrten etwa nach Hause nicht gestattet und grundsätzlich nur in Ausnahmefällen direkt mit Ärzten und Pflegern abzustimmen. Gerade während der stationären Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil, dass die Maßnahmen nicht in Ihrem gewohnten Umfeld stattfinden. In der besonderen Situation der Covid 19-Pandemie können wir jedoch grundsätzlich keine Wochenendheimfahrten zulassen, da das Ansteckungspotential zu hoch ist.

Ich möchte meine Rehabilitation abbrechen. Ist eine Fortsetzung später möglich?

Es besteht die Möglichkeit einer sogenannten Ersatz-Reha, sofern Sie Ihre Rehabilitation im Rahmen der Corona-Entwicklungen abbrechen. Dies gilt einerseits, wenn ein Abbruch durch die Einrichtung erfolgt oder wenn Sie sich selbst dazu entschließen. Bitte reisen Sie selbst nicht einfach ab, sondern suchen Sie vorab das Gespräch, um sicherzustellen, dass der Anspruch auf eine spätere Fortsetzung in Abhängigkeit der Vorgaben Ihrer Krankenkasse oder Rentenversicherung besteht. Unsere Sozialdienste und Ärzte beraten Sie gern und berücksichtigen Ihre Wünsche. Die DRV bietet einen Kurzantrag zur Ersatz-Reha hier an.

Wie werde ich vor Ort versorgt – gibt es Verpflegung auf dem Zimmer oder im Patientenrestaurant?

Die Versorgung in den Michels Kliniken ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Sofern Sie sich selbstständig versorgen können, stehen große und kleinere Patientenrestaurants je nach medizinischem Fachbereich zur Verfügung. Natürlich sorgen wir dafür, dass Wartezeiten vermieden werden. Der wichtige Sicherheitsabstand wird jederzeit ermöglicht. Unter Umständen werden Sie zeitlich beschränkt oder über die gesamte Dauer des Aufenthalts direkt auf dem Zimmer verpflegt. Sie erhalten bei Ihrer Anreise genaue Informationen.

Wie gestaltet sich die Rehabilitation? Wird in den Therapien Rücksicht auf die aktuelle Situation genommen?

Natürlich haben wir unsere Behandlungen und Therapien während der Rehabilitationsmaßnahmen angepasst. Jederzeit sichern wir einen Mindestabstand von zwei Metern ab. Zudem gilt grundsätzlich eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht. Das gilt für Mitarbeiter, im vertretbaren Rahmen ebenfalls für Patienten. Einzeltherapien finden wie gewohnt statt, Gruppentherapien und Vorträge sind auf eine geringe Teilnehmerzahl begrenzt. Gerne nutzen wir weiterhin unsere Außenbereiche für Therapien. Hier gilt ebenfalls die Abstandswahrung.

Ich habe Bedenken, meine Rehabilitation aktuell wahrzunehmen. Kann ich zu einem späteren Zeitpunkt starten?

Es liegt in Ihrem Ermessen, die Reha zu verschieben. Allerdings empfehlen wir Ihnen, einen Aufschub unbedingt abzuwägen. Ein zeitnaher Start ist der Schlüssel für ein optimales Rehabilitationsergebnis. Wir stehen Ihnen gern mit Rat zur Seite, ob das Verschieben eine sinnvolle Lösung sein kann und welchen Zeitpunkt Sie nicht überschreiten sollten.
Meine Rehabilitation findet ambulant statt. Was muss ich beachten?
Sofern Sie eine ambulante Rehabilitation durchführen, gibt es in unseren beiden darauf spezialisierten Rehabilitationszentren, dem ATZ Leipzig und der RehaTagesklinik im forum pankow verstärkte Hygieneregeln und Schutzmaßnahmen. Sie werden während der Reha-Maßnahmen nicht von uns auf Sars-CoV-2 getestet. Es gilt in beiden Therapiezentren Maskenpflicht für Rehabilitanden und Mitarbeiter, sowie das Einhalten eines Mindestabstands von zwei Metern. Bitte seien Sie achtsam und informieren Sie uns, sollte ein Verdacht auf eine mögliche Ansteckung von Sars-CoV-2 bestehen. Das gilt sowohl für mögliche Symptome, als auch für wissentlichen Kontakt zu nachweislich von Covid-Betroffenen.

Kontaktmöglichkeiten bei weiteren Fragen

Auch die Gesundheitsämter des Bundes und der Länder haben zentrale Kontaktmöglichkeiten eingerichtet, um Ihre weiterführenden Fragen rund um das Thema Corona zu beantworten. Wir haben Sie nach Standorten für Sie zusammengetragen.

Corona-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums:
(030) 34 64 65 100
Erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Corona-Hotline der Stadt Leipzig:
(0341) 123-6852
Erreichbar von Montag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Corona-Hotline des Landkreises Leipzig:
(03437) 9845566
Erreichbar von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 18 Uhr.

Corona-Hotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts:
(0511) 4505555
Erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Corona-Hotline des Landesgesundheitsamts Brandenburg:
(0331) 86 83 777
Erreichbar von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

Corona-Hotline der Senatsgesundheitsverwaltung in Berlin:
(030) 9028-2828
Erreichbar von Montag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Über die Michels Kliniken

In unseren Rehabilitationskliniken im Raum Sachsen, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen bieten wir Rehabilitationsleistungen in den Fächern Neurologie, Orthopädie, Geriatrie, Kardiologie und Psychosomatik an.