Informationen zum Corona-Virus

Corona-Virus / Sars-CoV-2:
Maßnahmen und Hygienevorschriften
zu
Ihrem Schutz in der Rehabilitation
und vorübergehender Besucherstopp

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
sehr geehrte Angehörige und Besucher,

die Entwicklungen zur Ausbreitung des Corona-Virus nehmen wir ernst und verfolgen sie aufmerksam. Sicher informieren auch Sie sich stetig über mögliche Ansteckungsrisiken bei Sars-CoV-2 und deren Vermeidung. Möglicherweise sind Sie durch die aktuelle Lage verunsichert. Wir haben umfassende Maßnahmen eingeleitet, um die Gesundheit aller uns anvertrauten Menschen zu schützen. Es ist uns wichtig, Sie darüber zu informieren. 

Besuche in den Einrichtungen

Zum Schutz Ihrer Angehörigen und unserer Mitarbeiter möchten wir um Ihr Verständnis bitten, dass Besuche in den Michels Kliniken und Therapiezentren gegenwärtig nicht möglich sind. Daher gilt ab sofort vom 15. März 2020 für bislang unbestimmte Zeit ein generelles Besuchsverbot in allen Kliniken und damit auch auf unseren Stationen. Ausschließlich in begründeten Einzelfällen kann bei vorheriger Abstimmung mit der verantwortlichen Klinikleitung eine Ausnahme zugelassen werden. zugelassen werden.

Grund für den zwischen Geschäftsleitung, Ärztlicher Direktion und Chefärzten abgestimmten Besucherstopp ist die Reduzierung des Risikos zur Ansteckung und Verbreitung von Covid-19 sowohl unserer Patientinnen und Patienten, ihrer Angehörigen, als auch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch bislang unerkannte Infektionen.

 

Das Corona-Virus

Abhängig vom eigenen Gesundheitszustand kann eine Infektion mit dem Corona-Virus völlig symptomfrei, wie eine leichte Erkältung oder – in seltenen Fällen – wie eine Lungenentzündung auftreten. Übertragen wird es über die sogenannte Tröpfcheninfektion, etwa über das Niesen oder das Übertragen der Viren auf Oberflächen. Effektive Hygienemaßnahmen unterbrechen die Infektionskette. Hinweise dazu finden Sie hier. Bis zu 14 Tage dauert die Inkubationszeit. Innerhalb dieser Zeit kann das Virus übertragen werden, ohne dass Betroffene von ihrer Krankheit wissen. Auch nach Ausbruch der Krankheit zeigen viele Betroffene nur schwache Symptome – in Zahlen gesprochen sind das rund 80 Prozent der infizierten Menschen. Das Risiko einer schwer verlaufenden Erkrankung steigt mit den Vorerkrankungen, einem schwachen Immunsystem oder einem höheren Lebensalter. Weiterführende Informationen können Sie hier abrufen. Gern können Sie sich mit Ihren Fragen zudem an unser Personal wenden.

Vorbereitungen und Hygienemaßnahmen

Die Sicherheit und der Schutz unserer Patienten und unseres Personals ist in unserer alltäglichen Arbeit die wichtigste Verantwortung, die wir tragen. Unsere Mitarbeiter sind in speziell auf das Corona-Virus bezugnehmende Informationsveranstaltungen durch Chefärzte und Fachpersonal, etwa unsere Hygienefachkräfte, an allen Standorten zum Umgang mit Sars-CoV-2 sensibilisiert und detailliert unterwiesen worden. Die Chefärztinnen und Chefärzte sowie unsere hygienebeauftragten Ärzte stehen unmittelbar mit den Gesundheitsämtern in Kontakt. Darüber hinaus werden alle aktuellen Informationen beachtet. Erkenntnisse, Handlungsempfehlungen und sich daraus ergebende Maßnahmen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsämter finden Eingang in unseren Klinikalltag und werden kontinuierlich der Lage angepasst.

Wir können auf eine lange Erfahrung mit infektanfälligen Rehabilitanden zurückblicken. Unser Hygienemanagement ist wissenschaftlich fundiert und wird erfolgreich umgesetzt. Jede Einrichtung verfügt über ausgebildetes und erfahrenes Hygienefachpersonal. Es gibt klare Pläne zum Verhalten, aber auch zur Behandlung und Zusammenarbeit mit Akutkliniken oder Laboren. Eine mögliche Quarantäne/Isolation ist abgesichert.

In unseren Rehabilitationseinrichtungen werden ausschließlich hochwertige Materialien in der alltäglichen Arbeit eingesetzt – vom Hygienemittel bis hin zur Schutzkleidung.

Rehabilitanden werden seit Beginn der Ausbreitung des Corona-Virus auf Kontakte mit Risikopatienten oder auf eine aktuelle Symptomatik befragt. Sofern ein mögliches Risiko vorliegt, etwa durch den Kontakt mit Betroffenen oder Reisen in Gebiete mit hoher Corona-Verbreitung, ist eine Anreise nicht möglich. Die Aufnahme der Rehabilitationsmaßnahme wird stattdessen zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart.

Kontaktmöglichkeiten bei weiteren Fragen

Auch die Gesundheitsämter des Bundes und der Länder haben zentrale Kontaktmöglichkeiten eingerichtet, um Ihre weiterführenden Fragen rund um das Thema Corona zu beantworten. Wir haben Sie nach Standorten für Sie zusammengetragen.

Bundesweit

Corona-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: (030) 34 64 65 100
Erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Sachsen

Corona-Hotline der Stadt Leipzig: (0341) 123-6852
Erreichbar von Montag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Corona-Hotline des Landkreises Leipzig: (03437) 9845566
Erreichbar von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 18 Uhr.

Niedersachsen

Corona-Hotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts: (0511) 4505555
Erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Brandenburg

Corona-Hotline des Landesgesundheitsamts Brandenburg: (0331) 86 83 777
Erreichbar von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

Berlin

Corona-Hotline der Senatsgesundheitsverwaltung in Berlin: (030) 9028-2828
Erreichbar von Montag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Über die Michels Kliniken

In unseren Rehabilitationskliniken im Raum Sachsen, Berlin-Brandenburg und Niedersachsen bieten wir Rehabilitationsleistungen in den Fächern Neurologie, Orthopädie, Geriatrie, Kardiologie und Psychosomatik an.