Patient übergibt Kunstwerk: Gesichter in Zeiten von Corona – Brandenburgklinik im Jahr 2020

Patient übergibt Kunstwerk: Gesichter in Zeiten von Corona – Brandenburgklinik im Jahr 2020

Die Corona-Pandemie verändert die Rehabilitation. Für Mitarbeiter und Patienten gibt es Einschränkungen. Die Maske ist ein Symbol dieser Zeit. Rehabilitand  Thomas Kaser, hat in einem Kunstprojekt seinen Blick darauf festgehalten – und das Kunstwerk nun übergeben.

Bernau. Die Entwicklungen um Sars-CoV-2 haben den Alltag in der Brandenburgklinik verändert. Mindestabstände von 1,50 Meter, die allgemeine Maskenpflicht und andere Schutzmaßnahmen in der Klinik betreffen nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Patienten. Thomas Kaser aus Potsdam hat die Zeit seiner Rehabilitation in der kardiologischen Abteilung der Brandenburgklinik in Bernau bei Berlin in einem Kunstprojekt festgehalten. Am gestrigen Donnerstag hat er sein 1,5 x 1 Meter großes Kunstwerk „Gesichter in Zeiten von Corona – Brandenburgklinik im Jahr 2020“ im Haus Brandenburg vor Mitarbeitern und interessierten Patienten übergeben.

Die auf Aluminium gedruckte Collage zeigt Mitarbeiter der Rehabilitationsklinik ebenso wie Patienten. „Es war für mich und für alle anderen in der Brandenburgklinik eine besondere Situation während der Rehabilitation“, erinnert sich Thomas Kaser. Nach einem Herzinfarkt war er Patient der kardiologischen Fachabteilung. „Wir haben aus Sicherheitsgründen täglich Masken getragen. Das veränderte die Kommunikation, es veränderte, wie wir Kontakt untereinander aufnahmen“, sagt er. Vor allem über die Augen habe man sich verständigt.

Mitarbeiter und Patienten in der Brandenburgklinik portraitiert

Kaser, der sonst im Krisenstab der Bundesregierung sitzt, wollte diese Zeit festhalten. Um eine Spur zu hinterlassen, vor allem aber, um die Arbeit der Mitarbeiter zu würdigen und etwas zurückgeben zu können. „Die Mitarbeiter waren auch unter diesen schweren Bedingungen immer für uns da, um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten“, sagt Kaser. So viel bewegt habe er sich beispielsweise viele Jahre nicht mehr – also wollte auch er etwas bewegen. Kunst war schon länger Begleiter des 61-Jährigen. Immer wieder probiere er Neues aus und finde darin einen Ausgleich zum Berufsleben. In der Brandenburgklinik setzte er auf ein Fotoprojekt. Gemeinsam mit einem Assistenten sprach er im Sommer Mitarbeiter an und Patienten, denen er immer wieder begegnet war und lichtete sie ab.

Er begegnete dem Thema mit hyperrealistischem Blick und schaffte unter anderem durch ein ausgespartes Portrait ein Symbol: Dort, wo Leere schwer wiegt, macht Thomas Kaser aufmerksam auf jene, die fehlen. „Es ist ein interessantes und starkes Symbol in einer Pandemie, die nicht nur uns in der Brandenburgklinik betrifft, sondern die ganze Welt. Sicher, es wäre schön, wenn wir sagen könnten, es ist jetzt vorbei. Aber diese Situation wird uns weiter begleiten“, sagte der Chefarzt und Ärztliche Direktor der Brandenburgklinik, Dr. Martin Schikora. Er hatte sich selbst von Kaser ablichten lassen. „Hyperrealismus? Gern für mich demnächst etwas Photoshop“, scherzte er am Rande.

Geschäftsführer Kai-Uwe Michels war begeistert von dem entstandenen Werk. „Grandios! In dieser für uns alle bewegenden Corona-Zeit, die weiterhin unseren Alltag prägt, hat Herr Kaser ein beeindruckendes Bild der Gegenwart geschaffen und zeigt uns seinen Blick darauf“, sagte er. „Im Namen unserer Familie, aber auch unserer Teams, möchten ich Ihnen herzlich danken. Der Platz für dieses Bild wird ein ganz besonderer sein. Auch, weil es uns daran erinnert, was unsere Mitarbeiter hier Großes geleistet haben – und weiterhin leisten“, so Michels.


Michels Kliniken
Die Michels Kliniken gehören zu der familiengeführten Unternehmensgruppe Michels, die sich seit mehr als 40 Jahren im Bereich Gesundheitswesen etabliert hat. In den Rehabilitationskliniken und Therapiezentren in Brandenburg, Sachsen und Niedersachsen bieten wir Rehabilitationsmaßnahmen in den Fächern Neurologie, Geriatrie, Orthopädie, Kardiologie und Psychosomatik, um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten zu fördern, Krankheitsfolgen abzubauen und zur beruflichen und sozialen Teilhabe des Rehabilitanden nachhaltig beizutragen.

Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg
Die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg gehört zum Familienverbund der Michels Kliniken und gilt in der Region Bernau und Wandlitz als einer der größten Arbeitgeber. Das Gelände der Brandenburgklinik steht als ehemaliges Domizil der DDR-Führungsspitze unter Denkmalschutz. In den vergangenen Jahrzehnten ist auf der ehemaligen Waldsiedlung Wandlitz ein Campus mit unterschiedlichen Behandlungsbereichen, Seniorenresidenzen, einem Wachkomazentrum, Hotels und Wohnungen entstanden.

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Über die Michels Kliniken

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